![]() | 17.02.2010 |
![]() | 30.06.2009 |
Fachkongress für Geschäftsführer, Vorstände, Entscheider im IT/TK-Bereich, IT/TK-Profis und Anwender.
Neutrale und unabhängige Veranstaltung – ohne Anbietersponsoring
3. und 4. November 2009 in der Commerzbank Arena Frankfurt am Main
![]() | 31.03.2009 |
Kongress in Frankfurt zum Thema Unified Communications am Mittwoch, 06.05.2009
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| 09.02.2009 |
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![]() | 29.09.2008 |
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![]() | 08.08.2008 |
![]() | 22.07.2008 |
![]() | 20.06.2008 |
| Klassisch oder VOIP |
IP oder klassische Telefonanlage? Irgendwann steht jeder mittelständische Unternehmer vor der Entscheidung, in eine neue Telefonanlage zu investieren.
Heute stellt sich die Frage: Klassisches System, System mit IP Endgeräten, oder sogar eine CENTREX Lösung (Virtuelle TK Anlage im Rechenzentrum eines externen Dienstleisters).
Zunächst sollte man sich vor Augen halten, dass ein konventionelles TK System mit digitalen Systemtelefonen (up 0 Zweidraht) der gängigen Hersteller keine Wünsche offen lässt.
In Deutschland haben wir in Verbindung mit dem ISDN Standard eine hohe Verfügbarkeit und eine ausgezeichnete Sprachqualität. Die Hersteller bieten rund 1.000 verschiedene Leistungsmerkmale innerhalb einer Telefonanlage.
Somit genießen wir einen hohen Standard, der sich in den letzten 8 Jahren nicht gravierend verändert hat!
Auch die Verzahnung zwischen der Telefonanlage und dem IT Netzwerk ist problemlos möglich.
CTI (wählen aus Outlook) oder Fax to Mail (eingehende Faxe landen in den Emailpostfächern der Mitarbeiter) ist mit den konventionellen Anlagen problemlos möglich. Also noch kein Grund auf IP umzusteigen!
Zu bedenken ist auch, ob eine bestehende Verkabelung genutzt werden kann, oder ob diese auf Grund von Erstbezug oder Modernisierung sowieso neu gestellt wird?
Ein weiterer Vorteil herkömmlicher Systemtelefone ist ihr erheblich geringerer Stromverbrauch gegenüber IP Endgeräten.
Bei 50 und mehr Arbeitsplätzen an 365 Tagen im Jahr ist das ein Kostenfaktor, den man nicht unterschätzen sollte. Der Vorteil herkömmliche Endgeräte ist zurzeit noch, das sie in der Anschaffung günstiger sind als IP Telefone. Allerdings wird sich dass in naher Zukunft ändern.
Vorteile einer IP Basierten Telefonanlage:
Wer die Voraussetzungen im Netzwerk geschaffen hat, oder sie schaffen möchte, hat auch sehr viele Vorteile gegenüber der konventionellen Technik.
Lassen Sie uns zunächst auf die Voraussetzungen eingehen, die das Netzwerk bieten muss.
Ökonomisch ist der Betrieb einer IP Basierenden TK Anlage nur, wenn sie im IT Netzwerk integriert ist. Das heißt, Computer und Telefon sind über ein Kabel an das Netzwerk angeschlossen.
Voraussetzung an die Verkabelung ist CAT5 oder CAT7 (ist heutiger Standard). Router und Switches müssen Quality of Services bieten, was gewisse Standards und Sprach-Priorisierung voraussetzt.
Die Stromversorgung der Telefone erfolgt entweder über jeweils eigene Netzteile, oder kann über den Switch erfolgen (Power over Ethernet). PoE ist sinnvoll, damit man nicht für jedes Telefon ein separates Netzteil benötigt.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Patchen entfällt. Die Telefone werden über IP Adressen identifiziert.
Somit ist das Umziehen mit dem Telefon, von einem Büro zum andern ganz leicht.
Teilen sich Mitarbeiter einen Arbeitsplatz, so ist es sinnvoll, dass sich jeder Mitarbeiter über einen PIN anmelden kann. So stehen persönliche Einstellungen, wie die eigene Durchwahl oder ein Telefonbuch, individuell zur Verfügung.
Haben Sie mehrer Niederlassungen und diese im Datennetz verbunden, so können Sie optimal die Synergien der IP-Telefonie nutzen.
So kann sich ein Mitarbeiter z. B. mit Hauptsitz in Frankfurt in der Niederlassung in Köln mit seinem persönlichen/eigenen Account anmelden.
Dann stehen in Köln alle Einstellungen zur Verfügung, als säße der Mitarbeiter in Frankfurt. Auch wird die Frankfurter Telefonnummer bei abgehenden Verbindungen übermittelt.
Genauso verhält es sich bei der Anbindung von Home Offices Arbeitsplätzen! Somit steht einem flexiblen Arbeitsplatz nichts mehr im weg!
IP oder klassische Telefonanlage?
Kommen wir zur CENTREX Lösung, auch hosted PBX genannt
Hier handelt sich um eine virtuelle Telefonanlage.
Das bedeutet, die Technik steht im Rechenzentrum eines Dienstleisters. Solche Lösungen werden von Netzbetreibern, Systemhäusern und im wachsenden Wettbewerb auch bereits von den Telefonanlagen Hersteller selbst angeboten.
Das heißt bei Ihnen in der Firma gibt es nur noch eine Datenleitung (SDSL oder Internetfestanbindung) Switches und IP Endgeräte.
Abgerechnet wird mit dem Dienstleister meistens pro Port (User) und Monat.
Dieses Geschäftsmodell hält Sie flexibel, was Arbeitsplätze bzw. Nebenstellen betrifft.
Auch das Eröffnen oder späteres Aufgeben/Schließen von Niederlassungen ist hier leichter möglich.
Wollen Sie mit Ihrem Unternehmen in den nächsten Jahren expandieren, so könnte eine CENTREX Lösung durchaus eine interessante Alternative sein.
Allerdings hat das CENTREX TK System auch seinen Preis. Es ist im Vergleich zu herkömmlichen Modellen, gerechnet auf 60 Monate, zurzeit erheblich teurer.
Bei der Kostenbetrachtung muss gesehen werden: Ich kaufe nichts, sondern ich nutze einen Dienst der mir zu Verfügung gestellt wird. Das heißt Wartung oder Administrations-Kosten entfallen hier.
Noch ein wichtiger Hinweis zur Verfügbarkeit/ Sicherheit der Firmentelekommunikation:
Die meisten hosted PBX sind so konzipiert, dass im Fall von Leitungsausfällen auch die Interne Telefonie nicht mehr möglich ist. Anders gesagt: fällt Ihre DSL Anbindung aus, ist auch Telefonieren nicht mehr möglich.
Ist die Telefonie für Ihr Unternehmen lebensnotwendig, sollten Sie auf Redundanz beziehungsweise eine Backup Leitung setzen.
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